Saftfasten: Fazit

Nach zwei Wochen wieder normal Essen, gibt es heute ein Fazit von mir.

Insgesamt hat mir das Fasten sehr gut getan! Durch die Komfortzone zu gehen und einfach mal was durchziehen hat mir gezeigt, dass ich kann, wenn ich will! Egal was. Und das hat mir gezeigt, dass ich bei größeren Zielen im Leben das große Ganze nicht aus den Augen verlieren sollte und so immer weiter ein Stück näher komme.

Mein Essverhalten in den letzten zwei Wochen war etwas durchwachsen. Ich habe an den meisten Tagen richtig gesund und gut gegessen – Hülsenfrüchte, Vollkorn, viel Obst, viel Gemüse, Nüsse – allerdings gab es auch Tage, vor allem Abende, nach stressigen Erlebnissen, wo mein emotionales Essen wieder deutlich durchkam und ich einfach zu viel gegessen habe oder halt auch stark Zuckerhaltiges. Naja, solange das nicht ausartet erlaube ich mir das mal 😉 Aber ich merke schon, je nahrhafter ich mich ernähre, desto weniger kommt das vor.

Am Anfang hatte ich ja ein paar Dinge aufgezählt, bei denen ich mir wünsche, dass die durch das Fasten besser werden.

Die Fatigue war in den ersten Tagen sehr klein und ruhig! Das war so toll… Ich hatte Energie ohne Ende! Naja, mein Mittagstief kam später 😀 aber danach war ich auch nochmal fitter und energiegeladener. Nach einer Woche wurde die Uhr umgestellt, woran ich heute (nochmal eine Woche später) immer noch dran zu knabbern habe. Mal sehen wie es weiter geht!

Mein Darm hat sich tatsächlich etwas beruhigt. Allerdings ist definitiv auch hier Luft nach oben! Und auch hier: je besser ich mich jetzt ernähre, desto weniger auch die Beschwerden. Hier reicht wahrscheinlich nicht „einfach ein paar Tage nichts essen, dann ist es wieder gut!“ Die schlechten Bakterien gehen halt auch nicht einfach weg. Aber so hatten die guten Bakterien mal Luft zum atmen und Zeit sich zu vermehren.

Meine Zipperlein haben sich tatsächlich verbessert! Meine Nasennebenhölen drücken nicht mehr so penetrant, meine Kiefermuskulatur hat sich etwas gelockert und meine Haut ist besser denn je! Auf meine Haut werde ich sogar angesprochen, was ich denn für eine tolle Behandlung hatte oder wo ich denn im Urlaub war 🙂 Meine Nackenverspannungen sind nicht weg.. Aber die sind schon so chronisch, dass das wahrscheinlich auch nicht einfach so weg geht. Ich merke allerdings, dass die Muskulatur an guten Tagen viel enspannter ist, als vorher an guten Tagen. Das ist für mich schon eine große Entlastung.

Abgenommen habe ich natürlich auch. Allerdings kann ich nicht sagen wie viel. Ich habe meine Waage schon vor längerem in die Ecke gestellt und wiege mich nur mal, wenn Ärzte das verlangen.

Mein Fazit aus dem ersten Saftfasten ist, dass ich das öfter tun werde und sehr gespannt bin, ob sich die positiven Auswirkungen noch verstärken lassen. Ich habe mir überlegt, je nach Zeit und Urlaubsplanungen im Herbst das Ganze zu wiederholen und je nach Lust und Laune auch einen Tag länger zu fasten, also sechs Tage. In der Zwischenzeit habe ich vor Intervallfasten durchzuführen. Und zwar 16 Stunden am Tag nichts zu essen und in den restlichen 8 Stunden 2-3 Mahlzeiten zu mir zu nehmen. Zur Zeit ist die „nicht-essen-Phase“ etwas kürzer, aber da ich das schon eine längere Zeit durchgezogen habe, sehe ich kein Problem darin, mich so zu ernähren.

Obstkorb
Diesen Obstkorb habe ich zufällig nach den Fastentagen geschenkt bekommen! Das war eine richtig toller Einstieg 🙂

Bis bald, Sarah

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Saftfasten: Die Aufbautage

Irgendwie ein komisches und gleichzeitig ein schönes Gefühl vor den herrlich duftenden Einkäufen zu sitzen, an jedem Teil einzeln zu riechen und zu denken, dass das das beste Obst und Gemüse ist, was ich je gerochen habe! So ging es mir am ersten Aufbautag. Auf der einen Seite wollte ich endlich wieder was kauen und war sehr stolz und

20180315_124454glücklich es geschafft zu haben fünf Tage nichts zu essen, auf der anderen Seite wollte ich eigentlich nicht zurück ins „Essensleben“ klingt total komisch, wenn ich das grad so schreibe. Auf jeden Fall geht diese Zeit nun vorbei. Mittags habe ich mir dann einen kleinen Apfel gerieben und mit Zimt bestreut und mir diesen Apfel dann einfach nur betrachtet und dran gerochen. Ich habe ganz schön gezögert, die erste Gabel in den Mund zu nehmen. Jeder einzelne Bissen war eine Geschmacksexplosion!

20180315_180859Total gesättigt habe ich mich nicht gefühlt, wie andere berichten, aber ich merkte, wie sich mein Magen in Bewegung setzte. Am Abend gab’s einen Teller Gemüsesuppe – ohne Salz -, die so herrlich gerochen und geschmeckt hat und dann doch auch zu viel war!

Die zwei folgenden Tage gab es weiterhin Schonkost und nicht allzu große Portionen. Ich merkte, wie die Energie des Körpers wieder in den Magen-Darm-Trakt ging und ich zwischendurch Kopfschmerzen  hatte und müde war. Am dritten Aufbautag hatte ich so eine Lust wieder richtig zu essen, dass ich am Abend nach dem Essen noch vier Scheiben Brot gegessen hab. Das war keine ganz so gute Idee, mein Magen war so voll, dass ich bis zum nächsten Nachmittag mit leichter Übelkeit und Völlegefühlen zu kämpfen hatte. Ich habe bis heute (Tag 4 nach dem Fasten) kein Salz beim Kochen verwendet und habe auch nichts vermisst! Die Lebensmittel schmecken immer noch sehr gut und intensiv.

Nach den ersten Müdigkeiten und nachdem mein Darm seine Funktion wieder aufgenommen hat, merke ich, dass ich wieder fitter werde. So richtig fit! Mittags ist mein Durchhänger nicht ganz so schlimm. Meine Muskeln sind nach Aktivität schneller wieder regeneriert und ich mein Kopf ist etwas klarer und „robuster“ – heißt, ich bin nicht so ganz sensibel, wenn mich etwas nervt und kann das leicht zur Seite schieben. Ich nehme diesen Zustand ganz bewusst wahr und genieße ihn.

 

Bis bald, Sarah

Saftfasten: Der vierte und fünfte Tag

Am vierten Tag, nach wenig Schlaf und nach einem eher anstrengenden Tag, geht es mir richtig gut! Ich habe Yoga gemacht, war spazieren und hatte eine Menge Energie. Allerdings meine Muskeln nicht so… Die waren der Meinung, dass das Yogaprogramm etwas viel war 🙂 Aber ich frage mich schon, wie der Muskelkater wäre wenn ich nicht gefastet hätte? Was mir auch schon aufgefallen ist, ist dass meine Regeneration nach Aktivität viel schneller ist. Kurz gesagt, ich bin schneller wieder fit. Sehr angenehm… Am frühen Abend war ich dann ne Stunde im Basenbad und habe richtig entspannt gelesen. Als ich aus der Wanne ausstieg, merkte ich schon, dass mir etwas duselig war und ich sehr müde. Meine Muskeln waren ebenfalls eher schwach. Ich hab mich dann schön warm eingepackt und auf der Couch noch einen Film gesehen. Dabei bin ich dann schon fast eingeschlafen, also bin ich um neun ins Bett! Und das brauchte mein Körper wohl auch. Ich hab bis acht Uhr morgens durch geschlafen! wow! Elf Stunden Schlaf…

Am fünften und letzten Tag hatte ich erstmal auf der Toilette einen kleinen Schock… mein Urin war rot! Huch.. Meine Periode kann es nicht sein… Nach etwas Überlegungen fiel mir dann ein, dass ich ja den Tag davor viel Rote Bete-Saft getrunken habe! okay, sieht auch schöner aus, als das ewige Gelb! Nach meinem Yogaprogramm bin ich kurz bei meiner Nachbarin gewesen, die sich eine Scheibe Brot toastete und einen herrlich duftenden Kaffee zubereitete. Aber das machte mir gar nichts! Das hat mich so gefreut, dass ich ab dem Nachmittag furchtbaren Hunger bekommen habe! 😀 Komisch… immer wieder Magenknurren. Aber das Verlangen nach Essen hielt sich sonst eigentlich in Grenzen. Ich hab mir überlegt, ob das wohl das gleiche Phänomen ist, wie wenn man auf die Toilette muss und je näher man dem Klo kommt, muss man immer dringender? Aber ich hatte Lust mir einen Plan zu machen, wie ich das Fasten denn breche. Wie gelernt: das ist ja das wichtigste am Fasten! Drei Tage ganz langsam wieder aufbauen, damit der Magen-Darm-Trakt, der ja erstmal heruntergefahren ist, in Ruhe wieder in Gang kommen kann. Das hat mich tatsächlich gut abgelenkt und der Gedanke, am nächsten Tag wieder etwas zu essen hat mich sehr beruhigt.

Jetzt ist der sechste Tag, also Fastenbrechen ist angesagt. Gleich geh ich auf den Markt und kaufe mir etwas Gemüse und Obst. Die erste Mahlzeit soll ein geriebener Apfel mit Zimt werden! Ich freue mich sehr darauf 🙂

Bis bald, Sarah

Der gefürchtete dritte Tag vom Saftfasten

So.. es ist soweit. Ich hatte ja schon die Hoffnung, dass ich es mit ein wenig Schwindel und Schwäche hinbekomme.. aber als ich am dritten Tag morgens aufwachte, hatte ich Kopfschmerzen und wollte einfach liegen bleiben. Nach etwa zwei Stunden bin ich dann doch aufgestanden und unter der Dusche bemerkte ich, wie schwach ich war. Mein rechter Arm war sehr schwer und ich leicht beduselt. Direkt kam die Frage „Kommen da alte MS Symptome hoch?“. Aber mein Nacken war auch sehr verspannt auf der rechten Seite und der Arm war auch beim Aufwachen eingeschlafen. Also Vielleicht doch nur der Nacken?? Für Yoga ist jedenfalls nicht genug Kraft da gewesen und als ich angezogen war, war ich so fertig, dass ich mich erstmal setzen musste. Irgendwo hatte ich gelesen, dass ein bisschen Orangensaft bei solchen Tiefs hilft. Normalerweise nimmt man nur Gemüsesäfte zu sich, da durch den Zucker im Obst der Insulinspiegel steigt und das Hungergefühl steigt. Okay, das war mir dann egal und ich entsaftete mir eine Orange (zufälligerweise hatte ich davon noch einige übrig). Und was passierte? Mir ging es von Schluck zu Schluck immer besser. Yoga war mir immer noch zu viel, aber ich hatte vor, ein paar Sachen einkaufen zu gehen. Dabei gibt’s ja auch ein wenig Bewegung *Räusper* Da die Parkplatzsituation so toll war konnte ich tatsächlich ein paar hundert Meter laufen.

Den restlichen Tag ging es mir eigentlich ganz gut, zwischendurch hatte ich immer wieder „schwache“ Phasen, in denen ich mir eine Leberwickel fertiggemacht habe und mich etwas hingelegt habe. Das tat sehr gut! Außerdem konnte ich aber einen Pulli nähen, worauf der IMG-20180312-WA0015Stoff schon lange gewartet hatte! 🙂 Ein kleiner Spaziergang war dann am Nachmittag auch noch drin, wobei ich diesen besser geschafft habe, als den am Tag davor. Am Abend ging es mir schon so gut, dass ich einfach nicht schlafen gehen wollte… Also guckte in der ARD Mediathek einen Film über das Geiseldrama aus Gladbeck 1988… Eieiei.. Da wurde über die Fehler der Polizei und die schamlosen Interviews der Journalisten gezeigt, dass unschuldig drei Menschen ihr Leben verloren haben. Das hat mir gezeigt, dass ich gerade noch empfindlicher und empfänglicher für äußere Stresssituationen bin und mich abends vielleicht nicht mehr mit solchen Themen auseinandersetzen sollte. Zum Glück verlief die Nacht aber gut und sogar mit nur fünf Stunden Schlaf geht es mir einigermaßen gut.

Bis bald, Sarah

Erster und zweiter Tag vom Saftfasten

Der erste Tag ging relativ entspannt von statten. Morgens gab es ein Glas Wasser mit Glaubersalz und einem Schuss Orangensaft, damit es nicht so bitter schmeckt. Im Internet gibt es Horrorgeschichten, dass einige sich direkt schon übergeben müssen, sobald sie den ersten Schluck trinken! Na, da gehöre ich zum Glück nicht zu. Es wird zwar nicht mein Lieblingsgetränk, aber so schlimm war’s dann auch wieder nicht! Also trank ich dann meinen ersten Saft (Ich habe den Fasten-Kasten von Voelkel bestellt) und habe es mir mit einer Kanne Tee auf der Couch gemütlich gemacht. Die Wirkung vom Glaubersalz war nicht so herausragend. Vielleicht hatte ich es zu niedrig dosiert. Also gab’s am späten Nachmittag noch einen Einlauf, damit es zu keiner Rückvergiftung kommt und mein Darm auch erstmal leer ist. Ich habe mich etwas geschwächt gefühlt, aber im Großen und Ganzen ging es. Viel Trinken und immer mal ein Saft unterdrückte auch das immer mal vorbeikommende Hungergefühl.

Am zweiten Tag habe ich dann schon deutlich mehr gespürt. Ich wachte schon mit leichtem Schwindel auf und entschied mich meinen Kreislauf durch ein paar Yogaübungen in Schwung zu kriegen. Das tat sehr gut und ich saugte erstmal die ganze Bude. Danach noch ein Spaziergang und ein wenig Hausputz. Allerdings kam dann auch langsam meine Schwäche durch. Wieso sollte ich auch am zweiten Fastentag (an dem man ja noch lange nicht im Fastenhoch ist) fitter sein als an normalen Tagen? 😀 Also verbrachte ich den Rest des Tages auf der Couch mit einem Nickerchen und Glitzervampiren (Twilight) bei Netflix. Hunger war tatsächlich schon weniger da! Aber ich träumte schon davon „aus Versehen“ etwas zu essen 😀 In dem Traum habe ich irgendwie nicht darüber nachgedacht, dass ich gerade nichts esse und mir geistesabwesend Gemüse mit Reis zubereitet. Nach den ersten Bissen ist es mir wieder eingefallen und ich dachte nur, na gut, dann war’s das halt mit dem Fasten und aß weiter. Gut, dass das nur ein Traum war 🙂

Ich berichte weiter!

Bis bald, Sarah

Was erwarte ich vom Fasten?

Warum faste ich überhaupt?

  1. Darm: Ich  habe mich sehr viel mit dem Thema Ernährung bei Autoimmunkrankheiten/MS auseinandergesetzt. Dabei bin ich immer wieder auf den Darm gestoßen. Er könnte vielleicht die Ursache von Autoimmunerkrankungen sein. Zumindest haben auch viele MS’ler in meinem Umfeld auch immer wieder Probleme mit ihrem Darm! Es gibt auch einige Artikel und Forschungen über dieses Thema, allerdings ist es noch nicht vollständig erforscht. Ich habe mich also sehr mit meiner Ernährung auseinander gesetzt und immer wieder hier und da was ausprobiert, weggelassen oder dazu genommen und phasenweise ging es mir mit meinen Problemchen besser! Aber das war alles keine Lösung und ich beschäftigte mich weiter mit Darmsanierung, Darmreinigung etc. Dabei kam ich immer wieder auf das Thema fasten! Ich dachte immer „Das schaffe ich niemals! Dafür isst du viel zu gern!“ Naja und so schob ich es immer weiter auf und probierte neue Sachen aus. Jetzt ist mir das Thema wieder über den Weg gelaufen und ich möchte es einfach durchziehen. Ich erhoffe mir davon, dass mein Darm von Grund auf erneuert wird und meine Darmprobleme zumindest weniger werden! Dabei werde ich nach dem Fasten natürlich weiterhin auf eine gute und gesunde Ernährung achten und diese weiter durchziehen.
  2. Psyche: Das Fasten stellt einen vor eine große Herausforderung! Die Beschäftigung mit sich selbst… Klingt einfach und als ob man das ja täglich tut, aber oft ist Essen ein Ersatz für etwas, was man eigentlich braucht. Geht es einem schlecht, isst man eben Schokolade, hat man was tolles geschafft, belohnt man sich mit einem Stück Kuchen. Warum? Zucker ist nicht gut, das wissen wir alle. Aber wieso belohnen wir uns damit? Wäre es nicht schöner uns mit etwas zu belohnen was uns gut tut? z.B. ein Treffen mit einer lieben Freundin oder ein Spaziergang im Wald? Zudem unterdrücken wir unsere Gefühle durch Essen. Wie bei dem Beispiel mit der Schokolade, geht es uns danach besser und unser schlechtes Gefühl ist weggedrückt. Aber ist das so gut? Ich frage mich oft was ich in meinem Leben schon alles unterdrückt habe und mit dieser Frage kommen schon einige Gefühle hoch, die ich eigentlich gar nicht fühlen möchte. Beim Fasten ist es eben so, dass man keine Chance hat irgendwelche Gefühle „runterzuschlucken“, sondern sie sind eben da. Und Gefühle sind da um gefühlt zu werden! Also sehe ich das Fasten auch als eine Art innere Reinigung von unterdrückten Gefühlen. Am Ende steht eine Klarheit über sich und seine Gedanken und Gefühle.
  3. Körperliche Zipperlein: klar, durch die MS habe ich einige körperliche Beschwerden, auf die gehe ich allerdings später noch ein. Andere Sachen sind trockene Haut, ein ständig verspannter Nacken, verkrampfte Kiefermuskeln und immer schmerzende Nasennebenhöhlen. Ich erhoffe mir, dass diese Dinge weniger werden oder sogar gar nicht mehr vorhanden sind. Mal sehen! Gelesen habe ich einiges darüber, dass solche Zipperlein weg gehen sollen.

Das sind meine drei Hauptgründe und Motivatoren das Fasten durch zu ziehen. Ich nehme mir Zeit für mich und habe Urlaub beantragt. Das heißt ich habe keine Verpflichtungen und keine Termine und habe Zeit für meinen Körper und meine Psyche.

Eine kleine Angst bzw ein Bedenken ist da schon. Wie geht meine MS damit um? Normal zickt sie schon, wenn ich nicht pünktlich esse. Dann geht’s auf den Schwindel, körperlicher Schwäche oder meine Beine oder Arme möchten nicht mehr so wie ich will. Wird das auch so sein wenn ich der MS ganz das Essen verweigere? Ich hoffe, durch die Nährstoffe aus den Säften wird es gehen. Aber ich stelle mich trotzdem darauf ein, dass es mir vielleicht nicht ganz so gut gehen wird.

Bis bald, Sarah

Saftfasten

Die letzten Monate waren ein Auf und Ab… Stress, Unruhe, Müdigkeit, aber auch kleine Erfolge und neue Dinge. Da kein Ende in Sicht dieser komischen Phase ist, mache ich jetzt einen Break! Urlaub ist finanziell grad nicht drin und ich vermute das könnte auch zu viel werden. Also hab ich mir überlegt meinem Körper mal was richtig tolles zu gönnen: 5 Tage Saftfasten!

Wie sieht das aus?

Ich trinke fünf Tage lang Gemüsesäfte und dazu viel Wasser und Tee. Vorher einen Entlastungstag zur Vorbereitung für den Darm und hinterher zwei Aufbautage zur Gewöhnung an Nahrung. Der Darm kann dann in Ruhe seine Arbeit wieder aufnehmen. Ich werde mir in den Tagen richtig viel Zeit für mich nehmen. Also keine Termine, keine Arbeit, nur lesen, Spaziergänge, Yoga und Schlafen. Ich versuche auf meinen Körper zu hören und ihm das zu geben was er gerade braucht.

Heute beginnt schon der Entlastungstag! Die letzten Tage habe ich mich schon sehr

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gesund und leicht ernährt, mit viel Obst und Gemüse, grünen Smoothies und kleinen Portionen. Heute gab es einen grünen Smoothie zum Mittag und vorhin ein paar Pellkartoffeln, die ich schon nicht alle geschafft habe! Ein gutes Zeichen… der Magen weiß schon mal Bescheid, dass da was kommt… oder eben nicht 🙂

Ich werde die nächsten Tage mal berichten wie es mir geht, was ich so vom Fasten erhoffe und was mir leicht und was schwer fällt.

Bis bald, Sarah